Akkus im Notebook
13.09.2006: Radiosendung auf 88.8 in Berlin
Informationen zum Thema: Akkus in Notebooks
In fast allen modernen Notebooks befinden sich Lithium-Ionen Akkus. Sie sind leicht und klein und können viel Energie speichern - wenn sie richtig behandelt werden.
Wichtig ist, sie nach Vorschrift zu laden. Achtung: Die Ladeanzeige zeigt oft schon einen vollen Akku an, auch wenn dies noch nicht der Fall ist. Tatsächlich ist er erst ca. 40 min nachdem die Lampe "voll" signalisiert, auch wirklich voll. Die Ladezeit beträgt ca. 2 Stunden.
Wenn der Akku nach Gebrauch nur halb leer ist, sollten sie ihn nicht sofort wieder aufladen, sondern weiterbenutzen, bis er tatsächlich leer ist. Jeder Akku hat nur eine begrenzte Anzahl von möglichen Ladezyklen und jeder Ladevorgang gilt als ein Zyklus, auch wenn der Akku vorher nur 10% verbraucht war.
Wenn das Notebook längere Zeit herumliegt - am besten nicht mit vollem Akku, denn das verringert dessen Lebensdauer. Darüber hinaus ist der Akku in vollgeladenem Zustand chemisch am instabilsten.
Einen heftigen Stoß oder Schlag sollte man unbedingt vermeiden. In seltenen Fällen können Akkus nach einem heftigen Stoß nämlich durchaus explodieren.
Wer sein Notebook meistens zuhause benutzt, sollte es am besten mit Strom aus der Steckdose betreiben und dabei den Akku herausnehmen. Erstens wird er sonst permanent weiter geladen, zweitens wird er sehr warm. Beides verringert seine Lebensdauer.
Extreme Temperaturschwankungen unbedingt vermeiden.
Aber auch, wenn man Akkus gut behandelt und lagert, nach einem halben Jahr haben sie 20 bis 30 % ihrer Leistungskraft verloren und nach spätestens drei Jahren die Hälfte.
Neue Akkus sollte man beim Fachhändler kaufen, sie kosten - je nach Fabrikat - 100 bis 200 Euro.
Quellenangabe: Den Artikel erreichen Sie im Internet unter der nachfolgenden URL www.radioberlin.de